Serientipp – Stranger Things

Netflix hat dieses interne Bewertungssystem. Es ist schon etwas her das ich einer Serie 5 von 5 Punkten verliehen habe. Das hat sich mit der neuen Serie „Stranger Things“ nun geändert. 

Worum geht es?:

Als 4 Jungs nach einem gemeinsamen Rollenspielabend nach Hause radeln, verschwindet der kleine Will spurlos. Während sich die verzweifelte Mutter des Kindes an die Polizei wendet, beschließen die 3 anderen Jungs, dass sie selbst das mysteriöse Verschwinden ihres Freundes untersuchen sollten. In einer Nacht und Nebel Aktion, suchen die Freunde die Umgebung ab und werden fündig. Doch das Kind das plötzlich vor ihnen steht, ist nicht ihr Freund Will. Plötzlich ist da dieses kleine, wortkarge, tätowierte Mädchen mit den abgeschorenen Haaren. Schnell merken die Kinder das dieses Mädchen anders als die anderen ist. 

Wieso möchte das Mädchen nicht das andere von ihr wissen? Wieso weiß sie nicht was ‚Freunde‘ sind, oder wie man eine Uhr liest? Wieso erkennt sie den verschwundenen Will auf einem Foto? Woher hat sie diese seltsamen Kräfte? Was hat es mit den plötzlichen Stromschwankungen im Haus auf sich? Wieso verschwindet noch ein Mädchen in der sonst so beschaulichen Kleinstadt? Und wieso mischen sich plötzlich diese fremden, bedrohlich wirkenden Landespolizisten im Fall des verschwundenen Wills mit ein? 

Die Besetzung:

Die Zwillingsbrüder Matt und Ross Duffer haben „Stranger Things“ nicht nur geschrieben, sondern auch gleichzeitig produziert und Regie geführt. Während die Kinderschauspieler der Serie noch recht unbekannt sind, wurde die Rolle der Mutter des verschwundenen Jungens mit einer echten Ikone aus den 80er Jahren besetzt.

  • Winona Ryder (bekannt aus: Beetlejuice, Edward mit den Scherenhänden..)
  • David Harbour (bekannt aus: Black Mass, End of Watch…)
  • Finn Wolfhard (Schüler. Wird in der Neuauflage von Stephen Kings „Es“ mitspielen)
  • Noah Schnapp (Schüler. Bekannt aus: Bridge of Spies.)
  • Matthew Modine (bekannt aus: Full Metal Jacket, The Dark Knight Rises…)

Wie fand ich die Serie?

Toll.

‚Stranger Things‘ ist eine Mischung aus „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“, den Kultfilmen von Steven Spielberg und den Geschichten des weltberühmten Autors Stephen King. Da die Serie in den 80er Jahren spielt, werden die Zuschauer mit Referenzen aus bekannten Filmen wie E.T. – Der Außerirdische, Stand by me, Alien oder Carrie konfrontiert. An den Wänden der Kinderzimmer hängen Poster von David Bowie, dem jungen Tom Cruise oder Filmen wie ‚Tanz der Teufel‘. Die Jungs unterhalten sich mit riesigen Walkie-Talkies, Männer präsentieren stolz ihre Oberlippenbärte, auf Nasen sitzen Brillengestelle die gefühlt größer als das Gesicht des Trägers sind, Kinder spielen mit dem Millennium Falken und junge Frauen tragen die hässlichsten Mom Jeans der Welt. Die Serie ist eine Zeitmaschine in die 80er Jahre und das macht Spaß.

Ich war von der ersten Minute an gefesselt und hatte sofort einen Draht zu den Schauspielern. Die jungen Darsteller verkörpern ihre Charaktere überzeugend gut. Die kleine ‚Millie Bobby Brown‚ die in der Serie das verstörte, mysteriöse Mädchen mit den besonderen Fähigkeiten spielt, hat mich besonders begeistert. Und wie schön es ist Winona Ryder wiederzusehen. Ich fand sie damals toll, ich finde sie heute toll. Und ich würde mich freuen, wenn wir bald wieder mehr von ihr sehen würden. 

Stranger Things

Quelle

Allerdings hat die erste Staffel der Netflix Serie nicht nur optisch etwas zu bieten. Die Geschichte ist spannend erzählt und man möchte schnell wissen was hinter all den mysteriösen Vorkommnissen in der Stadt steckt. Wo ist Will? Was hat es mit diesem Mädchen auf sich? Und vor allem: Was zur Hölle ist denn da eigentlich los? 

In ‚Stranger Things‘ sind Kinder und Jugendliche die wichtigsten Figuren der Serie. Aussenseiter die von anderen belächelt und gemobbt werden, stehen füreinander ein. Sie kämpfen für ihre Freundschaft, glauben an Dinge die von anderen belächelt werden und kommen so Stück für Stück ihrem Ziel näher. Es geht darum nicht die Hoffnung zu verlieren, zu glauben obwohl es unglaublich ist, zu vertrauen und darum für die Familie, die Freundschaft und die Liebe einzustehen. Egal wie. 

In 8 Folgen werden wir mit Verschwörungen konfrontiert und treffen auf furchteinflössende Kreaturen. Menschliche und nicht ganz so menschliche. 

Die Serie ist düster, manchmal etwas gruselig doch hauptsächlich ist sie spannend.

Und obwohl es noch keine offizielle Bestätigung darüber gibt, das Netflix eine 2. Staffel der Serie veröffentlichen wird, freue ich mich schon jetzt auf ein wiedersehen mit der Welt aus ‚Stranger Things‘. Und sollte wieder erwartend nichts neues mehr folgen, schaue ich mir einfach nochmal die erste Staffel von vorne an.

Selina 

 

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Kinovorschau – Juni 2016

Ich habe mir die Kinotrailer für den Monat Juni angeschaut und zeige euch nun welche Filme mich persönlich interessieren.

Filmstart 02.06.2016

 

Green Room

Als ich den Trailer zu ‚Green Room‘ startete, dachte ich als erstes: „Juhu, ein Musikfilm.“ Doch schon bald wurde mir klar, hier geht es um sehr viel mehr. Eine aus erfolglosen Musikern bestehende Punkband ergattert den schlimmsten Gig ihres Lebens. Schnell stellt sich heraus, dass die politisch linksorientierte Band und das aus Neonazis bestehende Publikum keine Freunde werden. Als dann auch noch die Leiche einer jungen Frau im Bandraum liegt, beginnt eine Jagd um Leben und Tod.

Ich finde den Trailer sehr spannend, die ‚dreckige‘ Optik des Films macht mich neugierig und ich möchte wissen wie sich die Filmfigur von Patrick Stewart entwickelt.

Darsteller: Anton Yelchin, Patrick Stewart, Imogen Poots uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Everybody wants some!!

Das Jahr 1980, junge Menschen die Freundschaften schließen, Partys feiern, Drogen konsumieren, sich verlieben, über das Leben philosophieren und vielleicht auch ab und an Vorlesungen besuchen.

Der Trailer hatte mich bereits beim ersten Ton. Ich wippte zu ‚My Sharona‚ mit, lächelte breit als ich Tyler Hoechlin mit Pornobart sah und wusste das ich diesen Coming of Age Film höchstwahrscheinlich mögen werde.

Darsteller: Blake Jenner, Tyler Hoechlin, Zoey Deutch uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Holding the Man

‚Holding the man‘ erzählt von der Lebens- und Liebesgeschichte zweier Männer. Der Trailer lässt bereits erahnen, dass diese nicht immer einfach war.

Der Film basiert auf der Bestseller Autobiografie des Australischen Schauspielers Timothy Conigrave. Nachdem die tragische Geschichte für die Bühne adaptiert wurde, entwickelte sich das Drama zu einem der erfolgreichsten Theaterstücke Australiens.

Darsteller: Ryan Corr, Craig Stott, Guy Pearce, Geoffrey Rush uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Filmstart 09.06.2016

 

Stolz und Vorurteil & Zombies

Im diesem Juni werden wir Zeuge, wie der 1813 erschienene Jane Austen Klassiker ‚Stolz und Vorurteil‘ auf eine nach Menschenfleisch lechzenden Herde Zombies trifft. Und obwohl ich bereits enttäuschende Kritiken zu diesem Film gelesen habe, habe ich unglaubliche Lust auf den Streifen. Ich möchte sehen wie Elizabeth Bennet hübsche Kleider im Empire Stil trägt, dabei Zombies den Kopf absäbelt und sich gleichzeitig gegen die Liebe zu Mr. Darcy sträubt. Ich bin gespannt.

Darsteller: Lily James, Sam Riley, Isabella Heathcote, Suki Waterhouse uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Vor ihren Augen

Die Tochter einer FBI Agentin wird ermordet aufgefunden. 13 Jahre später stößt man auf neue Hinweise. Eine von Selbstjustiz motivierte Jagd beginnt.

Obwohl ich nicht verstehe wieso Hollywood derzeit so gerne auf Remakes erfolgreicher ausländischer Filme setzt, finde ich den Trailer zu ‚Vor ihren Augen‘ recht spannend. Erst 2009 erhielt das Argentinische Original (El Secreto de sus Ojos) den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.

Darsteller: Julia Roberts, Nicole Kidman, Chiwetel Ejiofor, Dean Norris uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Keanu

Nein, in diesem Film geht es nicht um Keanu Reeves. (Eigentlich schade.) In ‚Keanu‘ geht es um eine kleine Babykatze (Eigentlich ist das noch besser als Keanu Reeves) die eines Nachts von Gangstern entführt wird. Die zwei ‚Ziehväter‘ des Katers starten eine komödiantische Rettungsaktion in der Kugeln, Flüche und lustige Szenarien fallen.

Der Trailer hat mich bereits mehrfach zum lachen gebracht. Ich glaube das ‚Keanu‘ uns einige spaßige Minuten bereiten wird.

Darsteller: Keegan Michael Key, Jordan Peele, Method Man, Luis Guzmàn uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Filmstart 16.06.2016

 

Demolition – Liebe und Leben

Jake Gyllenhaal versucht den Tod seiner Frau zu bewältigen und krempelt dabei sein komplettes Leben um.

Ich habe den Trailer 2x angeschaut und war mir danach noch immer nicht sicher ob ich den Film im Kino sehen möchte. Das Thema ist recht interessant, die Persönlichkeit der Hauptfigur scheint komplex zu sein und die Entwicklung die die Geschichte zu nehmen scheint ist auch nicht unspannend. Und trotzdem bleibt eine gewisse Skepsis. Da ich aber Jake Gyllenhaal sehr mag, denke ich das man den Kinobesuch für ‚Demolition – Liebe und Leben‘ ruhig wagen kann.

Darsteller: Jake Gyllenhaal, Naomi Watts, Chris Cooper uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Filmstart 23.06.2016

 

Ein ganzes halbes Jahr

Schnulzenalarm! Und ich freue mich darauf.

Louisa Clark wird als Betreuerin für den gelähmten William Traynor eingestellt. Nach kurzer Zeit wird klar, dass sich die Beziehung der beiden weit über das Angestelltenverhältnis hinaus entwickelt. Doch als Louisa erfährt warum sie nur für 6 Monate eingestellt wurde, wendet sich die Geschichte.

‚Ein ganzes halbes Jahr‘ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Jojo Moyes. Und ich bin mir sicher, dass ich beim sehen des Kinofilms genauso viele Tränen vergießen werde, wie beim lesen des Buches.

Darsteller: Emilia Clarke, Sam Claflin, Charles Dance, Matthew Lewis uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Kinostart 30.06.2016

 

High-Rise

In High-Rise verfolgen wir das in Hierarchien eingeteilte Leben einiger Hochhausbewohner. Während man in den oberen Luxuswohnungen ausschweifende Partys feiert,  kämpft man in den unteren Etagen mit nicht vorhandenem Strom und dem Stigma der Minderwertigkeit. Unzufriedenheit trifft auf Hochmut.

Die auffallende Optik des Trailers macht mich neugierig. Ich möchte wissen wie sich die Geschichte in dem Soziotop entwickelt. Und naja, Tom Hiddleston spielt mit. Eigentlich reicht der letzte Punkt für mich schon um High-Rise im Kino sehen zu wollen.

Darsteller: Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Luke Evans, Sienna Miller uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Väter & Töchter

Es geht um Väter und Töchter (ach was?!), Verlustängste, Liebe die auf Unsicherheit gebaut ist, verstrickte Familienbande und darum wie man mit seiner eigenen Vergangenheit umgeht.

Obwohl ich kein großer Fan von Russel Crowe bin, hat mich der Trailer zu ‚Väter & Töchter‘ neugierig gemacht. Außerdem ist es immer schön Aaron Paul zu sehen.

Darsteller: Russel Crowe, Amanda Seyfried, Aaron Paul, Diane Kruger uvm.

Light Blue Dotted Ribbon

Ist für euch auch etwas dabei? Oder freut ihr euch vielleicht auf einen Film den ich hier gar nicht erwähnt habe? Da gäbe es ja auch noch den ein oder anderen Horrorfilm, ‚The Nice Guys‘ mit Russel Crowe und Ryan Gosling, ‚Der Moment der Wahrheit‘ mit Cate Blanchett und Robert Redford, Sky – Der Himmel in mir‘ mit Norman Reedus (<3) oder vielleicht ‚Ice Age 5 – Kollision vorraus!‘?

Schreibt es mir wenn ihr mögt.

Selina

 

Kinovorschau – Februar 2016

Weihnachten ist Wochen her, die letzten Böllerreste sind von den Straßen gefegt, wir haben mit Lemmy Kilmister, David Bowie & Alan Rickman bereits drei Größen in diesem Jahr verloren, die politischen Geschehnisse überschlagen sich, ich habe meinen Vorsatz „Sport“ zu machen noch nicht so richtig umgesetzt, dafür aber schon drei Bücher gelesen und ich habe mich natürlich noch immer nicht daran gewöhnt 2016 anstatt 2015 zu schreiben.

In meinem ersten „Kinovorschau“ Blogpost habe ich Dummerchen die letzte Startwoche im Januar völlig vergessen. Da wir aber ab dem 28.01.2016 mit einem neuen Tarantino Film beglückt werden, MUSS auch diese Filmwoche noch erwähnt werden.

Filmstart 28.01.2016

 

The Hateful 8

Es ist ein Western und Samuel L. Jackson spielt mit. Das sind Umstände die mich nicht scharf auf einen Film machen. ABER: Das hier ist ein Film von Quentin Tarantino. Was unweigerlich bedeutet, dass ich diesen Film sehen muss. Ich mag den kauzigen, zur übertriebenen Gewalt und ungewöhnlichen Soundtracks neigenden Regisseur. Tarantino ist Kult. Tarantinos Filme sind Kult. Die Musik in seinen Filmen werden zum Kult. Anfang 2014 wurde das Drehbuch zum Film illegal auf einer Internetseite veröffentlicht. Tarantino war danach so sauer, dass er das Filmprojekt erst komplett einstampfen wollte. Ich bin froh das er sich doch noch dazu entschieden hat, „The Hateful 8“ auf die Kinoleinwand zu bringen. Ich freue mich drauf.

Dope 

Wie man dem Filmtitel vielleicht schon entnehmen kann, geht es hier unter anderem um Drogen. Nachdem nun das Offensichtliche gesagt wurde, möchte ich erwähnen das ich den Trailer wirklich toll finde. Er wirkt intelligent, ein bißchen anders und wir sehen Schauspieler von denen ich bis auf Zoe Kravitz (Was für eine hübsche Frau.) noch nie etwas gehört bzw. gesehen habe. Die Vorschau macht mich neugierig auf die Geschichte des jungen Geeks, der sich aus den Schubladen der Gesellschaft befreien will und sich anscheinend doch selbst wieder in genau diesen einschließt. Produziert wurde „Dope“ vom Schauspieler Forest Whitaker und den Musikern Sean Combs (Puff Daddy) und Pharrell Williams. Und wenn man die Namen der zwei letzten Herren liest, könnte man vermuten, dass Freunde des Hip Hops, auch einen musikalischen Gefallen an diesem Film finden könnten.

Filmstart 04.02.2016

Gänsehaut

Jack Black, man liebt ihn oder man hasst ihn. Ich gehöre in die erste Kategorie. Was maßgeblich daran liegt, dass der Schauspieler in dieser großartigen und leicht bekloppten Rockband namens „Tenacious D“ mitwirkt. Wie so oft könnte sein neuester Film „Gänsehaut“ viel zu albern werden. Und vielleicht auch nicht sooo gut. Doch es geht um Monster und Fantasiegestalten die aus ihren Geschichten schlüpfen um ihr Unwesen in der großen Stadt zu treiben, um Werwölfe, einen unsichtbareren Mann und Gartenzwerge die mit Messern werfen. Und halt Jack Black. Find ich gut.

Suffragette

Frauen dieser Welt vereinigt euch. Geht ins Kino und schaut euch auf der Leinwand an, wie die Suffragetten 1912 für unser Recht gekämpft haben. So lange ist es noch gar nicht her, dass Frauen hauptsächlich dazu bestimmt waren, neben ihren Ehemännern eine gute Figur zu machen, Kinder zu bekommen und das Haus sauber zu halten. Schön das sich die Zeiten geändert haben. Ich kann mir vorstellen, dass sich nicht jeder für dieses Thema interessiert und bereits jetzt schon gähnend innerlich abgeschaltet hat. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher das ich „Suffragette“ sehen werde. Neben dem interessanten Thema, werden mich auch die Zeit in der der Film spielt und die von mir verehrten Schauspielerinnen Meryl Streep & Helena Bonham Carter an die Kinokasse locken.

Filmstart 11.02.2016

 

Deadpool

Ok, ich kenne mich im Comic Universum nicht genug aus. Das heißt allerdings nicht, dass ich nicht deren Verfilmungen liebe. Ich bin gespannt auf „Deadpool“. Er scheint ein großkotziger Maulheld zu sein, der seinen Feinden ordentlich in den Hintern treten kann. Und ganz nebenbei wird er von dem äußerlich sehr ansprechenden Ryan Reynolds dargestellt. Das Reicht mir persönlich eigentlich schon. Ich denke das wir mit „Deadpool“ unterhaltsame Minuten im Kinosessel verbringen werden.

Zoolander 2

Justin Bieber stirbt beim knipsen eines Duckface Selfies, Benedict Cumberbatch sieht wie ein augenbrauenloses Alien von einem anderen Stern aus und die Dialoge des Films waren im Trailer schon so dämlich, dass ich Lust auf „Zoolander 2“ bekommen habe.

Dirty Grandpa

American Pie, nur diesmal mit Robert de Niro. Aber wenn wir ehrlich sind liste ich „Dirty Grandpa“ hier nur auf, weil uns der Film einen halbnackten Zac Efron beschert. Es ist wie es ist.

Filmstart 18.02.2016

 

Hail, Caesar!

Huch, dieser Trailer hat mich vollkommen überrascht. Was für eine tolle Besetzung. In diesem Film erwarten uns unter anderem: George Clooney, Tilda Swinton, Scarlet Johansson, Channing Tatum und Ralph Fiennes. Kostüme und Kulissen sprechen mich genauso an, wie die amüsante Geschichte die hier in der Vorschau angedeutet wird. Ich freue mich sehr auf „Hail, Caesar“. Die Regisseurbrüder Coen haben bereits mit Filmen wie „Fargo“ und „The Big Lebowski“ bewiesen, dass sie zu den guten gehören. Wir dürfen auch auf ihr neustes Werk gespannt sein. Ich bin es jedenfalls.

Filmstart 25.02.2016

 

Spotlight

Eine Zeitung deckt den wiederholten sexuellen Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche auf. Ganz schön harter Tobak, der leider auf wahren Begebenheiten beruht. Die Reporter des „Bosten Globe“ erhielten damals für die Aufdeckung des schrecklichen Skandals den Pulitzer-Preis. Der Film ist unter anderem mit Mark Ruffalo, Rachel McAdams und Michael Keaton gut besetzt. Aufgrund der schwierigen Thematik des Films weiß ich nicht ob ich mir „Spotlight“ direkt im Kinosaal ansehen werde, denke aber das Filme dieser Art wichtig sind und gesehen werden müssen.

Der geilste Tag

Vielleicht werde ich Ende Februar zum ersten Mal des Jahres, für einen Deutschen Film ins Kino gehen. Zwei schwer kranke Männer freunden sich im Krankenhaus an und beschließen das beste aus ihrer noch verbleibenden Zeit zu machen. Im Grunde ist diese Filmidee nichts neues. Doch sie spricht mich an. Trotz der beklemmenden Anwesenheit des Todes wirkt der Trailer unglaublich lebensbejahend und fröhlich. Ich freue mich schon darauf Mattias Schweighöfer und Florian David Fitz auf ihrer Reise zu begleiten.

 

Wart ihr im letzten Monat im Kino? Hat euch etwas besonders gut gefallen oder habt ihr euch über einen Film geärgert?

Selina

The Revenant – Der Rückkehrer

The Revenant

Der Morgen danach.

Seit ihr schon einmal nach einem Kinoabend am Vortag aufgewacht und hattet so etwas wie einen „Filmkater“? Nein? Ich auch nicht. Bis jetzt. Als ich heute meine Augen aufschlug, dachte ich zuerst an das gestern gesehene und dachte: „Whoah!“

Worum geht es?:

Hugh  Glass ist als Fallensteller und Jäger, Teil einer Mission von Pelzhändlern. Mit der Hoffnung auf fette Beute, erforschen die Männer die teilweise noch unbekannten Weiten der USA und dringen damit in den Lebensraum der Amerikanischen Ureinwohner ein. Nach einem schweren Angriff eines Indianerstammes gelingt es einer kleinen Gruppe von Männern zu fliehen. Der Weg zum sicheren Fort gestaltet sich jedoch sehr schwierig. Nachdem Glass lebensbedrohlich von einem Bären verletzt wird, beschließen der zwielichtige Ex-Soldat John Fitzgerald, der noch junge Nachwuchstrapper Jim Bridger und Hughs Sohn bei ihm zu bleiben. Dann nimmt das Unglück seinen Lauf. Hughs Sohn wird ermordert und er selbst wird halb begraben und schwer verletzt zurück gelassen. Damit beginnt ein von Racheplänen gesteuerter gnadenloser Kampf ums Überleben.

 

Die Besetzung:

Der bereits dreifach Oscarprämierte Regisseur Alejandro González Iñárritu saß bei „The Revenant – Der Rückkehrer“ im Regiestuhl. Für die herausragende Kamera im Film ist der zweifach Oscarprämierte Emmanuel Lubezki verantwortlich

In den Hauptrollen sehen wir:

  • Leonardo DiCaprio
  • Tom Hardy (bekannt aus: Mad Max: Fury Road)
  • Domhnall Gleeson (bekannt aus: Harry Potter (Bill Weasley) oder Ex Machina)
  • Will Poulter (bekannt aus: Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte)
  • Forrest Goodluck (spielt Leonardo DiCaprios Sohn)
Leo - Golden Globes

Leonardo DiCaprio bei der diesjährigen Golden Globes Verleihung. Er gewann den Award für seine Darstellung des Trappers Hugh Glass in „The Revenant“

Wie fand ich den Film?:

Der Film ist ein klitzekleines bißchen zu lang und es wird mehr gegrunzt und gekeucht als gesprochen. Aber: Er ist in meinen Augen großartig.

Nachdem der letzte aufgelistete Name im Abspann vor unseren Augen verschwunden war, blieben wir noch einen Augenblick in unseren Kinosesseln sitzen. Puh, was hatten wir denn da gerade gesehen? Das musste erstmal verdaut werden. Der Film zeichnet sich durch unglaubliche tolle Kamerafahrten aus, die den Zuschauer glauben lassen, er sei mitten im Geschehen. Mitten im Kampf mit einem schnaubenden Bären, live dabei während die Haut des Hauptdarstellers zerfetzt wird. Pfeil und Bogen, Geschosse und Klingen streifen gefühlt unsere Schultern. Wir sind Hautnah dabei, während das Blut zweier Männer den weißen Schnee rot färbt. Wir erleben die Schönheit der Natur, können fast das fließende Wasser des Flusses spüren oder die hochgewachsenen Baumkronen mit unseren Fingern berühren. Und das alles macht „The Revenant“ zu einem unglaublich intensiven Film. Eins steht fest, für Menschen die nicht gerne Blut sehen, ist der Anblick mancher Szenen nur schwer auszuhalten.

Leonardo DiCaprio ächzt, sabbert, blutet und kämpft sich durch diesen Film. Und das macht er grandios gut. Tom Hardy spielt den geldgierigen Pelzjäger so ekelhaft glaubwürdig, dass man ihn nicht nur in einer Szene mit seinen erbeuteten Tierfellen vermöbeln möchte. Hart.

Tom Hardy - The Revenant

Tom Hardy als John Fitzgerald

Überhaupt ist die darstellerische Leistung in „The Revenant“ überragend. Die außergewöhnlich gut geführte Kamera beschert uns künstlerisch anspruchsvolle Perspektiven, die ich vorher selten in diesem Maße gesehen habe.

Die Handlung des Films ist im Grunde leicht überschaubar. Leo wird schwer verletzt, trauert um seinen Sohn, schwört Rache und kämpft sich zu seinem Ziel vor. Und dennoch, der Weg den wir mit DiCaprio gehen ist so beschwerlich, tragisch und schmerzhaft das er mir den Atem geraubt hat.

„The Revenant“ ist kein Film den ich mir immer und immer wieder ansehen möchte. Er ist anstrengend, zumindest für mich. Die Art von Angestrengtheit, die mich nachdenken lässt, die mich auch noch am nächsten Tag beschäftigt und mich in der Nacht nach dem Film von blutigen Wegen träumen lässt.

 Selina

(Die animierten Gifs stammen von der Seite Giphy.)

Kinovorschau – Januar 2016

Ich habe gerade die letzten 2 selbstgemachten Plätzchen gegessen, die Weihnachtskeksdose im Schrank verstaut, die Lichterkette am Bett angeschaltet, mich ins Bett gesetzt und überlegt welchen Film ich mir denn nun anschauen könnte. Filme sind so ein wichtiger Teil in meinem Leben und während ich diesen Satz schreibe, komme ich mir ein wenig albern dabei vor. Aber es ist so.

Ich liebe Filme. Die lustigen, die dir vor lauter lachen Tränen in die Augen treiben, die romantischen, die dein Herz hüpfen lassen, die spannenden, die dich zum „Fingernagelkauer“ machen, die abenteuerlichen, die dir Fernweh bereiten und deine Augen glänzen lassen, die fantastischen, die dich träumen lassen, die dramatischen, die dich über dein Leben nachdenken lassen, die traurigen, die dir das Herz brechen. Ich liebe sie.

Das neue Jahr steht schon aufgeregt mit roten Wangen vor der Tür und möchte herein gelassen werden. Die neusten Kinofilme schlummern bereits in Kisten und warten auf ihren großen Auftritt auf der Leinwand. 2016 steckt schon jetzt voller Geschichten die entdeckt werden möchten.

Ich habe mir mal angesehen was uns im Januar 2016 im Kino erwartet. Auf den ein oder anderen Film freue ich mich schon sehr.

 

Filmstart 31.12.15

Joy

Seien wir mal nicht so streng und beginnen mit dem letzten Tag des Jahres 2015. Ich freue mich auf „Joy“. Hauptsächlich wegen Jennifer Lawrence. Diese talentierte junge Frau fällt für mich definitiv in die Kategorie „Girl Crush“. Der Trailer sieht interessant aus, die Kombination Lawrence & Cooper (Bradley) hat schon mehrmals gut funktioniert, die Musik im Trailer spricht mich an und ich bin neugierig auf die Geschichte der toughen Geschäftsfrau „Joy.“

Jane got a gun

Wo wir gerade schon bei toughen Frauen sind, in die ich ein klitzekleines bißchen verliebt bin: Natalie Portman kommt wieder ins Kino. Zusammen mit Ewan McGregor. Eigentlich reicht das für mich schon aus um den Film sehen zu wollen. Allerdings muss ich sagen, dass ich noch nie ein großer Freund des Western Genres war. Also bin ich bei diesem Film etwas unentschlossen ob ich ihn im Kino sehen möchte. Und jetzt muss ich mir nochmal schnell den Trailer anschauen, um diesen einen Aerosmith Song (Janie’s got a gun) aus meinem Kopf zu bekommen, der dort in Dauerschleife läuft seit ich den Titel des Films gelesen habe.

Die Vorsehung

Anthony Hopkins hat in diesem Film übersinnliche Fähigkeiten die dem FBI bei der Suche nach einem Serienkiller helfen sollen. Klingt schon mal nicht schlecht finde ich. Für mich ein weiterer Bonus des Films: Colin Farrel. Als ich den Trailer sah war mein erster Gedanke „das erinnert mich optisch an „Sieben“. Und es stellt sich heraus, dass „Die Vorsehung“ ursprünglich als Sequel des großartigen Films aus den 90ern gedacht war. Nachdem der Regisseur David Fincher diese Idee aber nur so semi gut fand, hat man aus „Die Vorsehung“ einfach einen eigenständigen Film gemacht.

Filmstart 07.01.2016

 

The Revenant – Der Rückkehrer

Es geht ja schon gut los. Direkt in der ersten Kinowoche des neuen Jahres kehrt Leo zurück. Vor 20 Jahren hing er noch unschuldig als Milchbubi an meiner Kinderzimmerwand und war Teil meiner nächtlichen Träume. Ab dem 07.01.2016 kämpft er schon wieder auf der Kinoleinwand um seinen längst überfälligen Oscar. Der Trailer zum Film „The Revenant“ sieht meines Erachtens episch aus. Ich bin sehr gespannt auf diesen Film.

Legend

Die erste Kinowoche enttäuscht mich nicht im geringsten. Ich hatte schon immer eine schwäche für Gangsterfilme. Ich mag ihre Optik, ich mag die Zeit in der sie spielen, ich mag Zwielichtige Gestalten im Film. In „Legend“ bekommen wir Tom Hardy direkt doppelt auf die Leinwand gezaubert und ich kann es wirklich kaum erwarten diesen Film zu sehen.

The Danish Girl

Na, schnappt sich Eddie Redmayne hier direkt seinen 2. Oscar? Das Thema der Intersexualität wird nicht oft in Filmen aufgegriffen. Ich bin gespannt wie diese sehr sensible, wahre Geschichte umgesetzt wird. Der Trailer ist schön anzusehen, die Kostüme sind toll, die Kulissen schön, manch eine Einstellung aus dem Trailer sieht aus wie ein Gemälde der alten Meister.

Filmstart 14.01.2016

Die 5. Welle

Müsst ihr auch nach der ersten Szene im Trailer an „The Walking Dead“ denken? Ich hatte kurz gehofft das Daryl mit einem Motorrad um die Ecke biegt. Schade eigentlich das es nicht so ist. Die Geschichte die in „Die 5. Welle“ erzählt wird macht mich neugierig. Aliens, Zerstörung, Krankheit, Flucht, Kampf. Im Grunde hat man das alles zwar schon irgendwie mal gesehen. Trotzdem: ich möchte diesen Film sehen und hoffe auf einen spannenden „Katastrophen-Alien-Film“.

Creed – Rocky’s Legacy

Rocky is back. Ich kann es nicht erklären, aber ich hatte schon immer eine schwäche für den Boxsport. Menschen die in einem Ring stehen, herumtänzeln und sich gegenseitig die Fäuste ins Gesicht schlagen finde ich gut. Wenn man über diesen Sport nachdenkt, ist das alles ganz schön doof. Aber ich mag es. Ich hätte gerne einen eigenen (schön altmodischen) Sandsack zuhause. Ich fürchte es wird schwer jemanden zu finden der sich diesen Film mit mir im Kino anschaut, aber zur Not kann ich auch warten bis man ihn auf Dvd oder bei Netflix & Co. bekommt.

Suite Francaise – Melodie der Liebe

2. Weltkrieg. Nazis. Puh. Ein sehr kitschiger Filmtitel. Puh. Doch, der Trailer spricht mich an. Und tragische Liebesgeschichten sowieso. Ich würde mir „Suite Francaise“ sehr gerne anschauen.

Die Winzlinge – Operation Zuckerdose

Ein kleiner gepunkteter Marienkäfer erobert einen Schatz. Was für eine süße Geschichte. Ich habe bereits im Trailer entzückt gelacht. Allerdings denke ich nicht das ich diesen Film im Kino sehen werde. Aber irgendwann ganz bestimmt.

Filmstart 21.01.2016

 

Anomalisa

Ein durch Crowdfunding finanzierter Animationsfilm. Und ich finde die Geschichte sieht im Trailer schon so besonders und anrührend aus, dass ich den Film am liebsten sofort sehen möchte. Ich hoffe sehr das „Anomalisa“ auch in genug Kinos in der Umgebung laufen wird. Das ist bei diesen kleinen Filmperlen ja leider nicht immer der Fall.

Brooklyn

Ich freue mich sehr auf „Brooklyn“.  Das Script zu diesem Film wurde von dem von mir sehr geschätzten Nick Hornby geschrieben. Der Film spielt in den 50er Jahren und erzählt von Liebe, Familie, Glück und Zerrissenheit. Ich wusste schon nach den ersten Sekunden des Trailers, dass ich diesen Film sehen muss. Und ich freue mich sehr das die talentierte Saoirse Ronan in der Hauptrolle spielt.

Point Break

Meine Güte, hier bekommt man aber einiges geboten. Extremsport, grandiose Naturaufnahmen, Kriminelle Schatzräuber, einen Undercover Agenten. Nicht schlecht. Und wenn ihr denkt: „Kommt mir doch irgendwie bekannt vor.“ Dann habt ihr Recht. „Point Break“ ist ein Remake des 90er Jahre Films „Gefährliche Brandung“ mit Keanu Reeves und Patrick Swayze. Der Trailer hat mir bereits große erstaunte Augen beschert. Ich bin gespannt ob der komplette Film das verspricht was in der Vorschau vermittelt wird.

Daddy’s Home

Ich kann mir einfach nicht helfen aber wenn ich Mark Wahlberg sehe, muss ich als erstes an Calvin Klein Unterwäsche denken. Aber ich finde das ist nicht das schlimmste was einen passieren kann. Die Geschichte zwischen zwei Konkurrierenden „Vätern“ könnte lustig sein. Man könnte aber mit dem Trailer vielleicht auch schon die lustigsten Szenen des Films gesehen haben. Wer weiß.

Boulevard

Ach, ach. Bei diesem Trailer ist mir ein wenig das Herz gebrochen. Im Januar 2016 sehen wir Robin Williams zum letzten Mal in einem neuen Film auf der Kinoleinwand. Ich verbinde so viele schöne Filmerinerungen mit diesem Mann, dass mich dieser Trailer eigentlich nur traurig macht. Und dann endet er auch noch mit dem Satz: „Es ist nie zu spät das Leben zu Leben das man wirklich will.“ Seufz, Seufz, Seufz.

Ich bin überrascht wie viel der erste Kinomonat 2016 bereits zu bieten hat. Und ich habe hier nur die Filme aufgelistet die mich interessieren. Wie viele ich letztendlich wirklich auf der großen Leinwand sehen werde ist noch abzuwarten. Aber die ein oder andere spannende Geschichte ist definitiv dabei.

Was denkt ihr? Werdet ihr einen dieser Filme sehen?

Selina

James Bond 007 -Spectre

Der wohl berühmteste Englische Geheimagent James Bond, hat sich mal wieder in seinen perfekt sitzenden Anzug geschmissen um neue halsbrecherische Abenteuer zu erleben. Der 24. Bondfilm „Spectre“ ist mit einem Budget von mehr als 250 Millionen Euro der teuerste aller Zeiten und knüpft inhaltlich an die vorherigen Filme mir Daniel Craig an.

Worum geht es?:

James Bond macht sich in Mexiko im Alleingang auf eine Mission. Und wie das nun mal so ist, wenn man etwas unerlaubt macht, sind die folgenden Ereignisse turbulent. 007 kommt in den Besitz eines mysteriösen Ringes. Zurück in London ist Bonds Arbeitgeber der MI6 in Schwierigkeiten. Eine weitere Behörde stellt die Notwendigkeit der Doppel-Null Abteilung in Frage und strebt dessen Abschaffung an. Unbeeindruckt von diesen Umständen, verfolgt Bond die Spur des Ringes und stößt damit auf die Geheimorganisation „Spectre“. Das Oberhaupt der ominösen Gemeinschaft ist ein alter Bekannter Bonds. Und dieser hat wie man es sich denken kann, kein geringeres Ziele als die Weltherrschaft.

Die Besetzung:

Sam Mendes der unter anderem für den grandiosen Film „American Beauty“ verantwortlich ist, führte wie auch beim Vorgänger „Skyfall“ die Regie von „Spectre“.

  • Daniel Craig
  • Christoph Waltz (bekannt aus: Django Unchained)
  • Lèa Seydoux (bekannt aus: Mission: Impossible – Phantom Protokoll)
  • Ralph Fiennes (bekannt aus: Harry Potter)
  • Ben Whishaw (bekannt aus: Das Parfüm)
  • Naomie Harris (bekannt aus: Fluch der Karibik)
  • Andrew Scott (bekannt aus: Sherlock <3)

Daniel Craig ist ja ein umstrittener Bond Darsteller. Während einige die Eleganz und den Charme eines Sean Connerys vermissen, mögen die anderen die raue Art von Craig. Ich gehöre zu der 2. Kategorie. Ich mag Daniel Craigs Bond. Ich mag das er ordentlich austeilen kann und so aussieht, als würde er sich auch mit Saufkumpanen im Fußballstadion gut amüsieren. Ich mag das sein Bond fehlerhaft ist und man einen Einblick in seine persönliche Geschichte bekommt. Er ist nicht der aalglatte perfekte Mann und kann trotzdem ein Gentleman sein. Und nebenbei bemerkt hat Daniel Craig unglaublich schöne Augen. Hach.

Wie fand ich den Film?:

Ich muss sagen ich habe selten einen spektakuläreren Anfang eines Bond Filmes gesehen. Die ersten Szenen in Mexiko führen uns durch den „Día de los Muertos“ dem Tag der Toten. Die Atmosphäre die dort eingefangen wurde ist toll, die Kostüme faszinierend, das Licht atmosphärisch. Der Film nimmt Anlauf, es gibt viel zu sehen, es ist spannend und der erste Kampf der Geschichte ist nicht von schlechten Eltern.

Cut.

Titellied und Vorspann.

Und dann beginnen die Schwierigkeiten die ich mit „Spectre“ habe. Fangen wir mal beim Lied an. Sam Smith steuert sein Lied „Writings on the Wall“ hinzu. Und ich mag es nicht. Es nervt mich und obwohl das typische Intro der Bondfilme wie so oft toll ist, wollte ich das es so schnell wie möglich vorbei ist.

Die Optik des Filmes hat mir gut gefallen. Es wird mit Licht und Schatten gespielt, die Farbgebung ist ansprechend, es fehlt nicht an Action, es gibt unterhaltsame Szenen mit dem Quartiermeister Q (Ben Whishaw), wir sehen interessante Spielereien, ein aufregendes Auto, hören die typischen Bond Sprüche und die Kulissen des Films sind schön anzusehen.

Trotzdem beginne ich mich bereits in der 1. Stunde des Films zu langweilen. Und wenn man bedenkt das der ganze Filme 2h 30m geht, ist das ein nicht ganz so gutes Zeichen. Die Geschichte zieht sich und irgendwann habe ich das Gefühl alles schon mal gesehen zu haben. Selbst der hochgelobte Bösewicht bringt mich nicht zum zittern. Christoph Waltz ist bekannterweise ein toller Bösewicht, er spielt gut und überzeugend und doch dachte ich: „Ja, ist halt wie immer. Eben Christoph Waltz. Unterschwellig psychopathisch, subtil, ruhig. Und jetzt?“ Liegt es daran das man Waltz schon gefühlte 20x in der selben Rolle gesehen hat? Er langweilt mich in dem Film. Vielleicht liegt es daran das Javier Bardem in „Skyfall“ so ein unglaublich geiler Bösewicht war und dadurch meine Erwartungen viel zu hoch?

Und die Bond Girls. Wann gibt es endlich mal eine toughe Frau in der Filmreihe? Eine die nicht gerettet werden muss, die den Männern die Stirn bieten kann und sich nicht beim ersten Augenzwinkern von James die Kleider vom Leib reißt? Ok, in „Spectre“ war es nicht ganz so wie ich es jetzt überspitzt habe. Trotzdem: beeindruckende weibliche Figuren gibt es in diesem Film meiner Meinung nach nicht.

Fazit: Ich war enttäuscht.

Nachdem Daniel Craig bekannt gegeben hat, dass er aufs Bond sein keine Lust mehr hat, ist das Rennen um die Nachfolgeschaft eröffnet. Wird es vielleicht einen schwarzen Bond geben in der Zukunft? Fände ich gut.

Und obwohl ich „Spectre“ nicht so spannend fand wie erhofft, werde ich mir auch den nächsten Teil wieder ansehen. Bond ist Kult, Bond macht oft Spaß und irgendwie gehört er in der Kinowelt auch einfach dazu.

Falls ihr „Spectre“ auch schon gesehen habt, würde ich gerne wissen wie ihr ihn fandet. Seid ihr auch etwas enttäuscht? Oder findet ihr das ich nur Quatsch geschrieben habe? Mögt ihr Daniel Craig? Was haltet ihr vom Titellied?

Selina

Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Ich schließe die Haustür auf, hänge die vom Regen nasse Jacke an den Haken im Flur, ziehe die Boots aus und streichle die Katze die mich miauend begrüßt. Ich schlüpfe in bequeme Kleidung, packe den Rucksack aus und blättere in der Kinozeitschrift „Cinemaxx“ zum Artikel des gerade gesehenen Films: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney„.

Worum geht es?:

Die Crew der Marsmission „Ares 3“ gerät während den Arbeiten auf dem roten Planeten in einen vernichtenden Sandsturm. Als der weibliche Commander Melissa Lewis zum Abbruch der Mission befiehlt, wird Mark schwer verletzt im Sturm vom Rest der Crew fortgerissen. Nachdem man keine Lebenszeichen mehr von ihm empfängt, bringen sich die restlichen Astronauten in Sicherheit. Sie verlassen den Mars und damit auch den tot geglaubten Botaniker und Maschinenbauingenieur Mark Watney. Als dieser unter rotem Sand begraben und von einer Antenne durchbohrt, alleine auf dem einsamen Planeten aufwacht, beginnt der Kampf ums überleben.

Die Besetzung:

Regisseur Ridley Scott der uns mit Filmen wie „Blade Runner“, „Thelma & Louise“, „Gladiator“ oder „Hannibal“ fütterte, hat sich in seinem neuestem Werk nicht Lumpen lassen als es um die Besetzung der Rollen ging. Wir sehen unter anderem:

  • Matt Damon
  • Jessica Chastain (bekannt aus: Interstellar)
  • Sean Bean  (bekannt aus: Herr der Ringe)
  • Jeff Daniels (bekannt aus: Dumm und Dümmer)
  • Chiwetel Ejiofor (bekannt aus: 12 Years a slave)
  • Sebastian Stan (bekannt aus: Captain America. Er hätte für meinen Geschmack ruhig etwas mehr im Film zu sehen sein können.)
  • Donald Glover (bekannt aus: Community. Eine großartige Serie.)
  • Kristen Wiig: (bekannt aus: Brautalarm)

Ich muss sagen ich war bis jetzt kein großer Fan von Matt Damon. Ich mochte ihn in den 90er Jahren Filmen wie „Dogma“ oder „Der talentierte Mr. Ripley“, sonst fand ich ihn allerdings immer etwas langweilig. Mit „Der Marsianer“ steigt er wieder auf meiner Beliebheitsskala. Ich mochte seine Art zu spielen sehr. Er konnte ohne Probleme die Figur des Mark Watney stemmen. War er verletzt, litt ich mit ihm, war er einsam, trauerte ich, ließ er seinen außerordentlichen Verstand im Film spielen, war ich beeindruckt. Hut ab Matt Damon.

Wie fand ich den Film?:

Nachdem ich den ersten Trailer zum Film gesehen hatte, war mein erster Gedanke: „Ach herrje, schon wieder ein Weltallfilm?“. Nachdem bereits in  „Gravity“ von 2013 und „Interstellar vom letzten Jahr einsame Menschen im All ums Überleben kämpften, dachte ich auch das „Der Marsianer“ vom selben Schlag sein würde. Ich irrte mich. Der auf dem gleichnamigen Roman von Andy Weir basierende Film ist erfrischend anders. Statt bedrückender Verzweiflung, hören wir sarkastische Selbstgespräche, statt nervenaufreibender Filmmusik hören wir unter anderem bekannte Hits von David Bowie, Abba und Donna Summer. Und trotz der herrschenden Einsamkeit des Hauptdarstellers Matt Damons gibt es auch hier und da etwas zu lachen.

„Der Marsianer“ hat mir Spaß gemacht. Die Bilder waren toll, obwohl ich wie so oft auch getrost auf 3D hätte verzichten können. Die Charaktere die durch Matt Damon, Jessica Chastain, Chiwetel Ejiofor und Donald Glover dargestellt worden sind, sind mir während des Films ans Herz gewachsen. Die Dialoge waren unterhaltsam und durchdacht. Die spannenden Szenen ließen mich teilweise den Atem anhalten. Ich wippte zur Diskomusik der 70er Jahre in meinem Kinosessel mit, freute mich über Erfolge der Mission und litt bei Rückschlägen mit. Obwohl der Film mit 144 Minuten Überlänge hat, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Um es kurz zu machen: der Film hat mich abgeholt. Ich wurde gut unterhalten und bereue nicht einen Euro des Kinotickets.

Cinemaxx -Artikel der Marsianer

Selina