James Bond 007 -Spectre

Der wohl berühmteste Englische Geheimagent James Bond, hat sich mal wieder in seinen perfekt sitzenden Anzug geschmissen um neue halsbrecherische Abenteuer zu erleben. Der 24. Bondfilm „Spectre“ ist mit einem Budget von mehr als 250 Millionen Euro der teuerste aller Zeiten und knüpft inhaltlich an die vorherigen Filme mir Daniel Craig an.

Worum geht es?:

James Bond macht sich in Mexiko im Alleingang auf eine Mission. Und wie das nun mal so ist, wenn man etwas unerlaubt macht, sind die folgenden Ereignisse turbulent. 007 kommt in den Besitz eines mysteriösen Ringes. Zurück in London ist Bonds Arbeitgeber der MI6 in Schwierigkeiten. Eine weitere Behörde stellt die Notwendigkeit der Doppel-Null Abteilung in Frage und strebt dessen Abschaffung an. Unbeeindruckt von diesen Umständen, verfolgt Bond die Spur des Ringes und stößt damit auf die Geheimorganisation „Spectre“. Das Oberhaupt der ominösen Gemeinschaft ist ein alter Bekannter Bonds. Und dieser hat wie man es sich denken kann, kein geringeres Ziele als die Weltherrschaft.

Die Besetzung:

Sam Mendes der unter anderem für den grandiosen Film „American Beauty“ verantwortlich ist, führte wie auch beim Vorgänger „Skyfall“ die Regie von „Spectre“.

  • Daniel Craig
  • Christoph Waltz (bekannt aus: Django Unchained)
  • Lèa Seydoux (bekannt aus: Mission: Impossible – Phantom Protokoll)
  • Ralph Fiennes (bekannt aus: Harry Potter)
  • Ben Whishaw (bekannt aus: Das Parfüm)
  • Naomie Harris (bekannt aus: Fluch der Karibik)
  • Andrew Scott (bekannt aus: Sherlock <3)

Daniel Craig ist ja ein umstrittener Bond Darsteller. Während einige die Eleganz und den Charme eines Sean Connerys vermissen, mögen die anderen die raue Art von Craig. Ich gehöre zu der 2. Kategorie. Ich mag Daniel Craigs Bond. Ich mag das er ordentlich austeilen kann und so aussieht, als würde er sich auch mit Saufkumpanen im Fußballstadion gut amüsieren. Ich mag das sein Bond fehlerhaft ist und man einen Einblick in seine persönliche Geschichte bekommt. Er ist nicht der aalglatte perfekte Mann und kann trotzdem ein Gentleman sein. Und nebenbei bemerkt hat Daniel Craig unglaublich schöne Augen. Hach.

Wie fand ich den Film?:

Ich muss sagen ich habe selten einen spektakuläreren Anfang eines Bond Filmes gesehen. Die ersten Szenen in Mexiko führen uns durch den „Día de los Muertos“ dem Tag der Toten. Die Atmosphäre die dort eingefangen wurde ist toll, die Kostüme faszinierend, das Licht atmosphärisch. Der Film nimmt Anlauf, es gibt viel zu sehen, es ist spannend und der erste Kampf der Geschichte ist nicht von schlechten Eltern.

Cut.

Titellied und Vorspann.

Und dann beginnen die Schwierigkeiten die ich mit „Spectre“ habe. Fangen wir mal beim Lied an. Sam Smith steuert sein Lied „Writings on the Wall“ hinzu. Und ich mag es nicht. Es nervt mich und obwohl das typische Intro der Bondfilme wie so oft toll ist, wollte ich das es so schnell wie möglich vorbei ist.

Die Optik des Filmes hat mir gut gefallen. Es wird mit Licht und Schatten gespielt, die Farbgebung ist ansprechend, es fehlt nicht an Action, es gibt unterhaltsame Szenen mit dem Quartiermeister Q (Ben Whishaw), wir sehen interessante Spielereien, ein aufregendes Auto, hören die typischen Bond Sprüche und die Kulissen des Films sind schön anzusehen.

Trotzdem beginne ich mich bereits in der 1. Stunde des Films zu langweilen. Und wenn man bedenkt das der ganze Filme 2h 30m geht, ist das ein nicht ganz so gutes Zeichen. Die Geschichte zieht sich und irgendwann habe ich das Gefühl alles schon mal gesehen zu haben. Selbst der hochgelobte Bösewicht bringt mich nicht zum zittern. Christoph Waltz ist bekannterweise ein toller Bösewicht, er spielt gut und überzeugend und doch dachte ich: „Ja, ist halt wie immer. Eben Christoph Waltz. Unterschwellig psychopathisch, subtil, ruhig. Und jetzt?“ Liegt es daran das man Waltz schon gefühlte 20x in der selben Rolle gesehen hat? Er langweilt mich in dem Film. Vielleicht liegt es daran das Javier Bardem in „Skyfall“ so ein unglaublich geiler Bösewicht war und dadurch meine Erwartungen viel zu hoch?

Und die Bond Girls. Wann gibt es endlich mal eine toughe Frau in der Filmreihe? Eine die nicht gerettet werden muss, die den Männern die Stirn bieten kann und sich nicht beim ersten Augenzwinkern von James die Kleider vom Leib reißt? Ok, in „Spectre“ war es nicht ganz so wie ich es jetzt überspitzt habe. Trotzdem: beeindruckende weibliche Figuren gibt es in diesem Film meiner Meinung nach nicht.

Fazit: Ich war enttäuscht.

Nachdem Daniel Craig bekannt gegeben hat, dass er aufs Bond sein keine Lust mehr hat, ist das Rennen um die Nachfolgeschaft eröffnet. Wird es vielleicht einen schwarzen Bond geben in der Zukunft? Fände ich gut.

Und obwohl ich „Spectre“ nicht so spannend fand wie erhofft, werde ich mir auch den nächsten Teil wieder ansehen. Bond ist Kult, Bond macht oft Spaß und irgendwie gehört er in der Kinowelt auch einfach dazu.

Falls ihr „Spectre“ auch schon gesehen habt, würde ich gerne wissen wie ihr ihn fandet. Seid ihr auch etwas enttäuscht? Oder findet ihr das ich nur Quatsch geschrieben habe? Mögt ihr Daniel Craig? Was haltet ihr vom Titellied?

Selina

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