Glow 2015. Eindhoven – Eine Stadt leuchtet.

Letzte Jahr waren wir für einen Tag in Holland. In der Stadt Eindoven fand zum 10. Mal das internationale Lichtfestival  „Glow“ statt.

Monate zuvor hatte ich zum ersten Mal von dem Festival gelesen. Nach einer kurzen Recherche im Netz fragte ich meine Freundin ob sie Lust auf einen kleinen Trip hätte. Wir buchten uns ein günstiges Zimmer in der Stadt und am 14.11.2015 machten wir uns auf den Weg nach Eindhoven.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Unser Hotelzimmer

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Aussicht aus dem Hotel

Als wir in Krefeld los fuhren begann es bereits zu regnen. Dieser Zustand hielt den ganzen Tag an. Es regnete in einer Tour.

Das war… etwas unschön.

Kaum hatten wir im Hotel eingecheckt, zog es uns zum nächsten Supermarkt „Albert Heijn“. Nachdem diverse Kalorienbomben in meinen Rucksack gewandert waren, liefen wir zur Stadt.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Supermarktausbeute

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Auf dem Weg in die Stadt

Als wir in der Stadt ankamen war sie noch fast leer. Da wir Hunger hatten, kehrten wir in einen Arabischen Imbiss ein. Nachdem wir uns mit Falafel und Pommes gestärkt hatten, ging unsere „Glow“ Erkundung  los.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Kirche

Auf der Kirchenfassade wurden verschiedene 3D Effekte projiziert. Eine junge Frau verkaufte die dazu gehörigen Brillen, doch auch ohne sah die optisch pulsierende Kirche nicht schlecht aus.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Lichtmauer

Diese „Lichterscheinung“ war mein Highlight.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Lichtpavillon

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Lichtreflektion

Der Regen kreirte schöne Spiegelungen auf dem Boden.

Hier standen wir eine ganze Zeit. All diese bunten Farben waren auf dem ersten Blick schon fast anstrengend. Aber auch wunderschön. Menschen standen mit lächelnden Gesichtern beieinander, bewunderten die Installation, fotografierten sich und die Umgebung und schunkelten zur Musik aus den Lautsprechern mit.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Geisternebel

Schwebende Lichtgebilde zwischen den Hauswänden.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Lampions

Aus Plastikflaschen entstanden leuchtende Lampions, die an Quallen erinnerten.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Lampions

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Skull

Die mit Pfützen bedeckten Straßen waren voller Leute, die wie wir den letzten Tag des Lichtfestivals nutzen wollten. Wir wanderten von einer Installation zur anderen und entdeckten nach und nach die Besonderheiten von „Glow“.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Lichtwand im Park

Leuchtende Wände säumten den Weg eines Parks.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Lichtwellen auf dem Wasser

Lichtwellen auf einem See.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Glühbirne

Das wechselnde Farbspiel der großen Glühbirnen wurde mit sanfter Musik untermalt. Es hatte „etwas entspannendes .

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Baumlichter

Eine leuchtende Allee.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Cafè

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Feuer

Feuer hat mich schon immer fasziniert. Die Flamme drehte sich zwischendurch wie ein kleiner Tornado um sich selbst.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Pusteblumen

Leuchtende Pusteblumen.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow - Pusteblumenfeld

Nachdem wir mehrere Stunden durch die Stadt gelaufen waren, wurden wir müde. Der Regen hatte nicht nachgelassen, der Rucksack wurde immer schwerer, die Kleidung war trotz des Regenschirms durchnässt und die Schuhe stellten sich als nicht ganz so wasserfest wie erhofft heraus. Wir sehnten uns nach einem warmen Getränk und fanden in einem überfüllten Café noch 2 freie Sitzplätze.

Wir stärkten uns mit einer heißen Tasse Chocomel, redeten und beobachteten den Trubel in dem lauten Café. Es war Samstagabend, Menschen trafen sich zum ausgehen, tranken ihr Bier am Tresen und lachten. Pärchen hielten sich über den Tisch hinweg die Hände und tauschten verliebte Blicke aus, in der Ecke des Cafés zog jemand eine Packung Zigaretten aus dem Automaten und über unseren Köpfen wummerte die Musik.

Herbstseufzen - Eindhoven Glow

Wir zwei „Partymäuse“ machten uns nach der Tasse Schokolade wieder auf den Weg zum Hotel. Dort zogen wir uns die klebrige Kleidung aus, hängten die nassen Socken auf die Heizung, schminkten uns ab, schmissen Fernseher und Wasserkocher an, teilten uns den einzigen Teebeutel „Earl Grey“ und legten uns wie es sich fürs wilde Partyvolk gehört ins Bett.

Selina

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