Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Ich schließe die Haustür auf, hänge die vom Regen nasse Jacke an den Haken im Flur, ziehe die Boots aus und streichle die Katze die mich miauend begrüßt. Ich schlüpfe in bequeme Kleidung, packe den Rucksack aus und blättere in der Kinozeitschrift „Cinemaxx“ zum Artikel des gerade gesehenen Films: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney„.

Worum geht es?:

Die Crew der Marsmission „Ares 3“ gerät während den Arbeiten auf dem roten Planeten in einen vernichtenden Sandsturm. Als der weibliche Commander Melissa Lewis zum Abbruch der Mission befiehlt, wird Mark schwer verletzt im Sturm vom Rest der Crew fortgerissen. Nachdem man keine Lebenszeichen mehr von ihm empfängt, bringen sich die restlichen Astronauten in Sicherheit. Sie verlassen den Mars und damit auch den tot geglaubten Botaniker und Maschinenbauingenieur Mark Watney. Als dieser unter rotem Sand begraben und von einer Antenne durchbohrt, alleine auf dem einsamen Planeten aufwacht, beginnt der Kampf ums überleben.

Die Besetzung:

Regisseur Ridley Scott der uns mit Filmen wie „Blade Runner“, „Thelma & Louise“, „Gladiator“ oder „Hannibal“ fütterte, hat sich in seinem neuestem Werk nicht Lumpen lassen als es um die Besetzung der Rollen ging. Wir sehen unter anderem:

  • Matt Damon
  • Jessica Chastain (bekannt aus: Interstellar)
  • Sean Bean  (bekannt aus: Herr der Ringe)
  • Jeff Daniels (bekannt aus: Dumm und Dümmer)
  • Chiwetel Ejiofor (bekannt aus: 12 Years a slave)
  • Sebastian Stan (bekannt aus: Captain America. Er hätte für meinen Geschmack ruhig etwas mehr im Film zu sehen sein können.)
  • Donald Glover (bekannt aus: Community. Eine großartige Serie.)
  • Kristen Wiig: (bekannt aus: Brautalarm)

Ich muss sagen ich war bis jetzt kein großer Fan von Matt Damon. Ich mochte ihn in den 90er Jahren Filmen wie „Dogma“ oder „Der talentierte Mr. Ripley“, sonst fand ich ihn allerdings immer etwas langweilig. Mit „Der Marsianer“ steigt er wieder auf meiner Beliebheitsskala. Ich mochte seine Art zu spielen sehr. Er konnte ohne Probleme die Figur des Mark Watney stemmen. War er verletzt, litt ich mit ihm, war er einsam, trauerte ich, ließ er seinen außerordentlichen Verstand im Film spielen, war ich beeindruckt. Hut ab Matt Damon.

Wie fand ich den Film?:

Nachdem ich den ersten Trailer zum Film gesehen hatte, war mein erster Gedanke: „Ach herrje, schon wieder ein Weltallfilm?“. Nachdem bereits in  „Gravity“ von 2013 und „Interstellar vom letzten Jahr einsame Menschen im All ums Überleben kämpften, dachte ich auch das „Der Marsianer“ vom selben Schlag sein würde. Ich irrte mich. Der auf dem gleichnamigen Roman von Andy Weir basierende Film ist erfrischend anders. Statt bedrückender Verzweiflung, hören wir sarkastische Selbstgespräche, statt nervenaufreibender Filmmusik hören wir unter anderem bekannte Hits von David Bowie, Abba und Donna Summer. Und trotz der herrschenden Einsamkeit des Hauptdarstellers Matt Damons gibt es auch hier und da etwas zu lachen.

„Der Marsianer“ hat mir Spaß gemacht. Die Bilder waren toll, obwohl ich wie so oft auch getrost auf 3D hätte verzichten können. Die Charaktere die durch Matt Damon, Jessica Chastain, Chiwetel Ejiofor und Donald Glover dargestellt worden sind, sind mir während des Films ans Herz gewachsen. Die Dialoge waren unterhaltsam und durchdacht. Die spannenden Szenen ließen mich teilweise den Atem anhalten. Ich wippte zur Diskomusik der 70er Jahre in meinem Kinosessel mit, freute mich über Erfolge der Mission und litt bei Rückschlägen mit. Obwohl der Film mit 144 Minuten Überlänge hat, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Um es kurz zu machen: der Film hat mich abgeholt. Ich wurde gut unterhalten und bereue nicht einen Euro des Kinotickets.

Cinemaxx -Artikel der Marsianer

Selina

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